Astrid-Lindgren-Schule

Projekte

Um unseren Kindern immer wieder neue Impulse und kreative Möglichkeiten zu bieten, sich selbst positiv wahrzunehmen und sich in Gruppen einzubringen, bieten wir viele unterschiedliche Projekte an.

Die Projekte sind zum Teil den entsprechenden Jahrgangstufen zugeordnet oder unsere Schüler können sie entsprechend ihren Neigungen wählen.

In der Töpferwerkstatt

Zurzeit finden bei uns folgende Projekte statt:

Töpferwerkstatt

Die AG „Ton“ findet einmal wöchentlich im Kunstraum statt. Die Kinder aus den Klassen 3 und 4 wählen die AG freiwillig, verpflichten sich aber mit ihrer Wahl für ein Schulhalbjahr. 4 bis 5 Kinder nehmen an der Ton-AG teil. Gerade diese geringe Anzahl bietet die Chance einer höchst individuellen Begleitung und Beratung der Kinder. Die Kinder werken nach Anleitung oder individuellen Vorstellungen und zeigen sich oft gesprächsoffener als in der Klassensituation. Durch die heterogene Zusammensetzung lernen gerade die Viertklässler, sich auch auf neue Kinder einzustellen. Das Material Ton lässt sich kneten, schlagen, drücken und formen. Die Inhalte und Themen der Werkstücke werden von den Kindern nach ihren aktuellen und individuellen Bedürfnissen ausgewählt und gestaltet. Werkstücke aus Ton haben den Vorteil, dass sie immer wieder verändert und optimiert werden können bis zu dem Augenblick, in dem gebrannt „wird“. So erfahren die Kinder, das „Missglücktes“ korrigiert werden kann, oder gerade das vermeintlich „Missglückte“ das Besondere, Schöne und Originelle wird! Die Kinder erfahren Anerkennung durch die Ausstellung der Werkstücke in der schuleigenen Vitrine. Die Maßnahme wird geleitet von einer Förderschullehrerin in Kooperation mit einer externen Künstlerin. Diese Künstlerin leitet die Kinder mit viel Empathie und Engagement an. Das Verhältnis zu ihr ist frei von den sonst notwendigen Leistungsanforderungen, jedoch umso mehr basierend auf den Besonderheiten des Materials und der Kompetenz der Künstlerin.

Technikwerkstatt

Die Arbeit in der Technikwerkstatt ermöglicht den Kindern in individuell gestalteten Situationen sich in spielerischer Weise in unterschiedlichen Kompetenzbereichen weiterzuentwickeln.
Angelegt sind die Situationen so, dass die Kinder immer mit einem Partner gemeinsam eine technisch ansprechende Aufgabe bearbeiten. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aufgaben, bei denen die Kinder aufeinander angewiesen sind. Gemeinsam entsteht ein Gegenstand.
Das Angebot zielt auf dem Aufbau, bzw. den Zuwachs in folgenden Kompetenzbereichen:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Zurückstellung eigener Interessen gegenüber den Interessen einer Gruppe
  • Interaktionen in Partnerteams
  • Aufbau einer Gruppenfähigkeit in einem kleinen und sehr geschützten Setting
  • Aufbau von Anstrengungsbereitschaft durch die Bearbeitung auch herausfordernder Aufgaben

Bauernhof

Der Lernort Bauernhof bietet vielfältige Möglichkeiten für die SuS. Neben der Versorgung und Pflege der Tiere, deren Ställe und des Gartens, gibt es zahlreiche handlungsorientierte Angebote. Diese sind z.B. Kräuter ernten und daraus Seife herstellen, Sofa aus Naturmaterialien bauen, Butter aus Milch herstellen, Apfelsaft pressen, Singvögel erkennen, Fackeln bauen mit anschließender Fackelwanderung, im Hofladen helfen und vieles mehr.
Während die SuS Verantwortung für die Versorgung der Tiere/ Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete übernehmen, erleben sie, wie wichtig ihre Arbeit ist. Zudem bekommen die SuS ein direktes Feedback von den Tieren bzw. ein Feedback in Form von einer erfolgreichen Ernte. Dies steigert, dass Selbstbewusstsein der SuS.
Insbesondere impulsive Kinder können sich bei dieser intensivpädagogischen Maßnahme z.B. beim Ausmisten von Ställen, Umgraben von Beeten, Bauen eines Hochbeetes etc. körperlich verausgaben und Aggressionen abbauen. Auch introvertierte SuS können sich über die handelnde Auseinandersetzung mit den Tieren und Pflanzen öffnen und in ein Gespräch kommen.
Der Lernort Bauernhof steht sowohl im Sachunterricht für alle Kinder, als auch als IPM zur Verfügung. Als IPM nehmen bis zu zwei Kindern gleichzeitig teil. Die Maßnahme wird abhängig von dem Angebot von einem/r Sonderpädagoge/in allein oder mit Hilfe eines/r Mitarbeiters/in des Bauernhofes geleitet. Je nach Kind und Ausprägung des Unterstützungsbedarfes findet die IPM 1-3 Mal wöchentlich für je 2-4 Stunden statt.

Heilpädagogisches Voltigieren

Das heilpädagogische Voltigieren an unserer Schule findet in Kooperation und auf der Reitanlage des Reitvereins St. Georg Salzkotten statt. Es wird regelmäßig wöchentlich für alle Kinder der Klassen 1 und 2 angeboten und zusätzlich als intensivpädagogische Maßnahme für eine Gruppe von älteren Schülerinnen und Schülern.
Durchgeführt wird das heilpädagogische Voltigieren auf den Schulpferden des Reitvereins. Durch deren charakterliche und bewegungsmäßige Unterschiede bekommen unsere Schüler die Chance, dem „Partner“ Pferd immer wieder aufs Neue zu begegnen. Sie lernen, sich auf das jeweilige Tier einzustellen und einzulassen.
Unterstützt und angeleitet werden sie dabei durch eine Förderschullehrerin unserer Schule mit der Zusatzqualifikation „heilpädagogischen Reiten und Voltigieren“ und ihre jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrer.
Den Begriff „Unterstützung“ wählen wir dabei bewusst, da die Impulse, Zielsetzungen und Rückmeldungen im Dialog des Kindes mit dem Pferd entstehen. Die Pädagogin übernimmt weitgehend die Funktion der Vermittlerin und Übersetzerin zwischen Kind und Pferd.
Die Zielsetzungen dieses besonderen Angebots sind so vielfältig wie die Besonderheiten, die unsere Kinder mitbringen. Hier nur wenige Beispiele: Ängstliche Kinder erfahren, dass ihre Angst richtig und wichtig ist. Sie lernen aber auch, sie mit realen Gefahren abzugleichen und schrittweise abzubauen. Unruhige Kinder mit wenig Gefahrenbewusstsein erleben Entlastung in der Bewegung auf und mit dem Pferd. Sie lernen, ihre Impulse besser zu kontrollieren, weil der Partner Pferd unmittelbar und wertfrei Rückmeldung gibt. Kinder mit koordinativen Problemen trainieren ihre Motorik besonders im Hinblick auf die hohen Anforderungen bezüglich Gleichgewicht und Körperspannung. - Nicht zuletzt bietet die offene „Lernumgebung Reitstall“ unseren Schülerinnen und Schülern Verhaltens- und Lernmöglichkeiten, die im schulischen Rahmen oft nur schwer realisierbar sind.

Schulhund

Das Projekt beschreibet den systematischen Einsatz eines Schulhundes zur tiergestützten Pädagogik, bei dem vor allem das soziale Lernen im Vordergrund steht. Der Schulhund wird hierbei sowohl in Klassen als auch in der Einzelförderung eingesetzt. Bei dem Einsatz in der Klasse unterstützt der Schulhund die Schülerinnen und Schüler in wechselnden Phasen der aktiven Beteiligung und der reinen Anwesenheit durch seine stressreduzierende Wirkung, wodurch die Lernatmosphäre im Klassenraum positiv beeinflusst wird. Bei der Einzelförderung werden je nach individueller Bedürfnislage besonders Bereiche der Emotionalität, der Wahrnehmung und der Soziabilität (Nähe, Zutrauen, Empathie, Eigenverantwortlichkeit, uvm.) gefördert. Das übergeordnete Ziel des Einsatzes des Schulhundes ist die Übertragung der erlernten Verhaltensweisen auf alle sozialen Situationen. Der Einsatz sowie die Ausbildung der Golden Retrieverhündin Emmi zum Schulhund wird durch eine Kollegin begleitet und umgesetzt.

Emmi

Und das ist Emmi!

Emmi ist eine Golden Retrieverhündin und wurde am 05.05.16 geboren. Gemeinsam mit Frau Ahlers absolviert sie derzeit die Ausbildung zum Schulbegleithund bei Cole Canido. 

Emmi ist seit dem Schuljahr 2017/18 an jedem Montag und Mittwoch in der Schule im Einsatz. Sie hilft den Schülern der Klasse 4a, indem sie im Unterricht mit dabei ist und Ruhe ausstrahlt. Häufig übernimmt sie hier auch kleine Aufgaben, wie z.B. die Mitgestaltung von Einstiegsspielen, indem sie den Schülern Aufgabenzettel bringt und sie so motiviert. Außerdem wird Emmi seit August 2017 auch für die intensivpädagogischen Maßnahmen mit einzelnen Schülern eingesetzt. In Kleingruppen von höchstens drei Kindern arbeitet sie hier auf unterschiedlichste Weise so, wie es den Kindern grade besonders gut tut (siehe oben).

 

Klettern

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In allen vierten Schuljahren gehen die Kinder einmal im Monat unter Anleitung klettern. Erstmalig  startete das Projekt im Schuljahr 2018/19. Die Klassen machten erste intensive Erfahrung in der Kletterhalle in Borchen während der Klassefahrt. Unter fachlicher Anleitung einer Mitarbeiterin der Halle und der geschulten Lehrer/innen wurden die Schüler betreut und klettern nun immer selbständig einmal im Monat.

 

Anschrift

Astrid-Lindgren-Schule
Am Friedhof 1
33154 Salzkotten

Kontakt

Telefon 05258 97419-0
Fax 05258 97419-25
info@als-salzkotten.de

 
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